Traditionell wie jedes Jahr, fingen wir auch in diesem Jahr in Gmunden mit der Vorbereitung auf die kommende Saison an. Von dem 13. Juli bis zu dem 11. August trainierten wir täglich bis zu vier Stunden auf dem Eis. Die Stunden waren sehr angenehm zu laufen. Es waren nicht viele Kinder mit am laufen, das bot genügend Ruhe und vorallem Raum um Programme und die weiteren Elemente vorzubereiten.

Für die neue Saison habe ich gleich beide Programme ausgetauscht und in Tschechien neu einstudiert. Die Musiken wurden bewusst ausgewählt und trafen auf Gefallen beider Seiten, sowohl meiner als auch die der Trainerin.

Auch die Wettbewerbsverteilung steht schon fest. Die Junioren Grand Prix- Bewerbe die ich bekam sind Bled in Slowenien und das deutsche Chemnitz.

Von dem 26. bis zum 29. September werde ich die Saison mit meinem ersten JGP in Bled beginnen.

Das Highlight meiner Saison waren die Junioren Weltmeisterschften in Minsk. Ende März hieß es Koffer packen um in die kalte und verschneite Landschaft der Weißrussischen Hauptstadt zu fliegen. Mittwoch kamen wir an dem Flughafen an und wurden dort auch gleich abgeholt und zur Acredidation in die Eisarena gebracht. Anschließend fuhren wir ins Hotel. Das Training am nächsten Tag, ließ auch noch Zeit die Location näher unter die Lupe zu nehmen. Das beeindruckende Gebäude stellte nicht nur die riesige Wettkampfarena zur Verfügung, auch seperate Trainingsflächen, im canadischen wie euopäischen Maß ,wurden bereit gestellt.
Das Gelände war unglaublich, neu, modern und atemberaubend. Eine Halle wie ich sie noch nie gesehen hatte. Es war eine wunderbere Erfahrung bei diesem Event dranteilhaben zu dürfen.
Das Kurzprogramm verlief auch vielversprechend mit drei gelungenen Sprungelementen und positiver Komponenten Bewertung. Die Qualifikation war somit geschafft.

Sehr ernüchternd war die Kür den Tag darauf, Lutz sowie spätere Elemente riss ich auf was mich Punkte und einen Platz kostete. Es war zweifelsohne eine riesen Enttäuschung, wo mein Ziel war, sich möglischt gut zu präsentieren und einen guten Platz zu erreichen. So verspielte ich den Direct Entry, was Österreichs Vertreterin für das nächste Jahr die Preliminary Round bestreiten.
Es zeigte aber wiederum wie viel ich noch an der Sicherheit in meinem Kürprogramm zu arbeiten habe.

Letzter Wettkampf, geplant in Jesenice. Dorthin gelangte ich mit dem Zug, begleitet von meiner Co- Trainerin. Das Training dort verlief gut. Geplant war diesmal der zweite Start bei den Senioren. Diese Programme liegen mir mehr und ich fühle mich wohler. Das Kurzprogramm lief sehr gut , belohnt wurde es mit 44 Punkten.
Ein Tag Pause mit Training in den frühen Morgenstunden um neun Uhr.
Der nächste Tag hatte die Kür auf dem Programm, wo ich auch wieder mit der Aufriss- Wut zu kämpfen hatte. Genauso einfach viel ich auch die Plätze runter.

Trotzdem hatte ich viel aus dem Bewerb gemacht, da wir eine Woche zuvor schon keine Eis mehr zu Verfügung hatten. In Salzburg wurde schon abgetaut, nun stellte sich die Frage wo die Zeit zu diesem Wettkampf zu überbrücken wäre. Die Wahl viel auf Linz, was ich leider bereits nach einem Tag abbrechen musste wegen einer sehr schmerzhaften Sehnenentzündung am rechten Fuß.

Das ließ nur mehr das Training am Donnerstag zu.
Das Ende der Saison war dennoch wieder ein schöner Bewerb mit Zusammentreffen einzelner Sportler was immer wieder ein tolles Erlebnis ist.

Morgen um acht Uhr starten nun endlich meine Reise nach Minsk zu meinem premieren Start bei den Junioren Weltmeisterschaften. Mit dem Flugzeug über Wien kommen wir in die weißrussische Hauptstadt und hoffen auf eine erfolgreiche Woche.
Die Vorbereitungen auf dieses große Ereignis war durchzogen von Auf und Abs. Es war keine ruhige Zeit, da ich mir selber genug Druck gemacht habe.Es ist undenkbar aufregend für mich, Nichtsdestotrotz freue ich mich wahnsinnig darauf endlich wieder Wettkampfs-Luft schnuppern zu dürfen. Doch leidr fällt der Bewerb ungünstig mit den Salzburger Landesmeisterschaften zusammen. Ich wünsche meinen Vereinskolleginnen einen erfolgreichen Start sowie den zeitgleich in Dortmund laufenden.
Es wird ein ereignisreiches Wochenende, mit vielen neuen Eindrucken und Erfahrungen.

Die Anreise nach Slowenien war gleich doppelt aufregend für mich. Nicht nur den Weg dorthin durfte ich selbst per Auto zurüchlegen, sondern auch der premiere Start in der  Senioren Kategorie war zu bewältigen. Freitag wurde noch um 21 Uhr das Training absolviert, dann ging es am nächsten Tag an den Start. Diesen Beitrag weiterlesen »

Auch im Jahr 2012 ist ein Reiseziel Slowenien. In der Hauptstadt findet der jährliche Wettkampf um die begehrte ISU Trophy statt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Ich wünsche euch allen einen Unfall-freien Rutsch und ein schönes neues Jahr 2012 ;)

Nach einigen erfolgreichen internationalen Bewerben, unteranderem in Warschau und Celje, war nun der letzte Wettkampf in diesem Jahr an der Reihe, die Österreichischen Juniorenmeisterschaften. Austragungsort war dieses Jahr Graz, wo bereits ein Junioren Grand Prix letztes Jahr und jedes Jahr weitere international anerkannte Wettbewerbe ausgetragen wurden. Es war auch gleichzeitig die endgültige Entscheidung über die Entsendung des YOGI- Teilnehmers. Diesen Beitrag weiterlesen »

Der zweite und somit letzte Junioren Grand Prix Bewerb in Mailand ging letzten Samstag zuende. Mit einem 16. Platz, der wieder hart erkämpft war, konnte ich mit  guten Gefühl wieder zurück nach Hause in die Kälte fliegen.

Am Dienstag Nachmittag, nach dem Training, begann die Reise nach Italien. Der kurze Aufenthalt in Wien war wieder Teil davon. Spät am Abend kamen wir doch gut in Mailand, Malensa an und wurden gleich in Empfang genommen. Es ging darauf mit dem Bus direkt ins Hotel, wo wir glücklich und erschöpft in die Betten fielen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Der erste offizielle Bewerb  für mich in dieser Saison war gleich ein internationaler Junioren Grand Prix, Ausgetragen in Brasov, Rumänien.

Results

Los gings bereits am Dienstag um vier Uhr Früh. Im Salzburger Flughafen wurde samt Trainerin eingecheckt. Zwischenstation in Wien mit nicht allzu viel Zeit für verschnaufen, da der nächste Flieger nach Bukarest bereits wartete. Angekommen in der Rumanischen Hauptstadt wurden wir gleich in Empfang genommen von der Wettbewerbs-Organisation. Mit zwei Kleinbussen und weiteren Grand Prix- Teilnehmern fuhren wir von da aus direkt zum Hotel in welchem wir untergebracht waren.

Schon da bemerkten wir , die gut organisierte Bewerbsaustragung. Das Hotel stellte gleich, seperat für die Sportler Mittagessen zur Verfügung. Die weiteren Tage gab es immer ein Buffett für die Läufer/innen, sowie Trainer und Zugehörige des Wettkampfes.

Direkt vor Ort hatte man auch die Möglichkeit, sich über eventuelle Änderungen, Startlisten und Zeitpläne zu infomieren, da in der Hotellobby ein Informationspult aufgestellt war.

Die Fahrt in die Halle wurde von Shuttlebussen übernommen,welche alle halben Stunden von der Halle zum Hotel rotierten. Diesen Beitrag weiterlesen »

Und wieder ist eine Woche  von intensiven Training vorrüber gezogen.

 Das in der Steiermark ausgetragene Development – Trainingslager war wieder gut besucht. Neben Österreich, Deutschland, Slowakei und Tschechien waren auch Italien und Griechenland von den Teilnehmern vertreten.

Die Organisation wurde dieses Jahr von Radu Ionian übernommen und liebevoll gestalltet. Die Läufer und Läuferinnen waren in unterschiedliche Leistungsgruppen geteilt und bekamen dafür den idividuellen Trainingsplan. Diesen Beitrag weiterlesen »