Das Highlight meiner Saison waren die Junioren Weltmeisterschften in Minsk. Ende März hieß es Koffer packen um in die kalte und verschneite Landschaft der Weißrussischen Hauptstadt zu fliegen. Mittwoch kamen wir an dem Flughafen an und wurden dort auch gleich abgeholt und zur Acredidation in die Eisarena gebracht. Anschließend fuhren wir ins Hotel. Das Training am nächsten Tag, ließ auch noch Zeit die Location näher unter die Lupe zu nehmen. Das beeindruckende Gebäude stellte nicht nur die riesige Wettkampfarena zur Verfügung, auch seperate Trainingsflächen, im canadischen wie euopäischen Maß ,wurden bereit gestellt.
Das Gelände war unglaublich, neu, modern und atemberaubend. Eine Halle wie ich sie noch nie gesehen hatte. Es war eine wunderbere Erfahrung bei diesem Event dranteilhaben zu dürfen.
Das Kurzprogramm verlief auch vielversprechend mit drei gelungenen Sprungelementen und positiver Komponenten Bewertung. Die Qualifikation war somit geschafft.

Sehr ernüchternd war die Kür den Tag darauf, Lutz sowie spätere Elemente riss ich auf was mich Punkte und einen Platz kostete. Es war zweifelsohne eine riesen Enttäuschung, wo mein Ziel war, sich möglischt gut zu präsentieren und einen guten Platz zu erreichen. So verspielte ich den Direct Entry, was Österreichs Vertreterin für das nächste Jahr die Preliminary Round bestreiten.
Es zeigte aber wiederum wie viel ich noch an der Sicherheit in meinem Kürprogramm zu arbeiten habe.

Letzter Wettkampf, geplant in Jesenice. Dorthin gelangte ich mit dem Zug, begleitet von meiner Co- Trainerin. Das Training dort verlief gut. Geplant war diesmal der zweite Start bei den Senioren. Diese Programme liegen mir mehr und ich fühle mich wohler. Das Kurzprogramm lief sehr gut , belohnt wurde es mit 44 Punkten.
Ein Tag Pause mit Training in den frühen Morgenstunden um neun Uhr.
Der nächste Tag hatte die Kür auf dem Programm, wo ich auch wieder mit der Aufriss- Wut zu kämpfen hatte. Genauso einfach viel ich auch die Plätze runter.

Trotzdem hatte ich viel aus dem Bewerb gemacht, da wir eine Woche zuvor schon keine Eis mehr zu Verfügung hatten. In Salzburg wurde schon abgetaut, nun stellte sich die Frage wo die Zeit zu diesem Wettkampf zu überbrücken wäre. Die Wahl viel auf Linz, was ich leider bereits nach einem Tag abbrechen musste wegen einer sehr schmerzhaften Sehnenentzündung am rechten Fuß.

Das ließ nur mehr das Training am Donnerstag zu.
Das Ende der Saison war dennoch wieder ein schöner Bewerb mit Zusammentreffen einzelner Sportler was immer wieder ein tolles Erlebnis ist.