Und wieder ist eine Woche  von intensiven Training vorrüber gezogen.

 Das in der Steiermark ausgetragene Development – Trainingslager war wieder gut besucht. Neben Österreich, Deutschland, Slowakei und Tschechien waren auch Italien und Griechenland von den Teilnehmern vertreten.

Die Organisation wurde dieses Jahr von Radu Ionian übernommen und liebevoll gestalltet. Die Läufer und Läuferinnen waren in unterschiedliche Leistungsgruppen geteilt und bekamen dafür den idividuellen Trainingsplan. Das Eistraining fand von in der Früh ab acht Uhr, bis spätestens vier Uhr am Nachmittag statt. Drei einzelne Stunden hatte so jeder Läufer zu absolvieren, dazwischen gab es noch ein Balletttraining mit dem russischen Ballettmeister Stojan Ivanov, der in Wien seinen Wohnsitz hat.

Für zusätzliche Trainingsstunden mit dem eigenen Trainer konnten wir die Eiszeiten nach vier Uhr benutzen.

Die Workshop Trainer bildeten das Team, angefangen von Evelyn Roussoukhi Schneider, Uschi Koll, Iva Zvachtova, Sergej Gromov und der Deutschen Trainerin Anett Pötzsch.

Natürlich fand auch wie jedes Jahr ein  freiwilliges Sichtungslaufen am Ende der Woche statt. Die Sportler konnten sich aussuchen welches Programm sie vorzeigen wollten, nur die YOGI- Läufer mussten an diesem Tag beide ihrer Programme präsentieren.

Es reisten dafür extra aus Wien Spezalisten und Schiedrichter an.

Die Rückmeldungen bekamen wir darauf  nach dem ” Bewerb “. Es wurden nicht nur die Fix- Elemente wie Pirouetten , Schritte und Sprüngen genau nuanciert sondern auch die Präsentation, Choreographie und Ausdruck.

Nachdem ich für dieses Jahr ein neues Kurzprogramm einstudiert hatte, war es auch eine willkommene Gelegenheit die Kurzkür direkt zu zeigen und Feedback zu bekommen. Das Programm kam auch nicht schlecht  bei den Schiedsrichtern an wies aber denoch Möglichkeiten zur Verbesserung  auf.

Mir hat diese Wocher persönlich sehr gefallen und aufjedenfall geholfen das Niveau wieder einbisschen anzuheben, da wieder viel neues Know-How dazukam. Ich bin der Meinung dass das  Training ausserhalb der gewohnten Umgebung , sich nur konstruktiv auf den Läufer auswirken kann. Es ist wichtig Neues zu erfahren, andere Meinungen zu hören und  so flexibel auf andere Umstände reagieren zu können.

Jetzt haben wir aber wieder einige Tage Pause um erneut Luft zu schnappen für das nächste Training.